Eine Lernpause mit: Ulrike Hübschmann

Name:         Ulrike Hübschmann
Tätigkeit:    Schauspielerin, Hörspiel-, Hörbuch- und Synchronsprecherin
Website:     www.ulrike-huebschmann.com

 

Für easyclipr ist Frau Hübschmann seit Kurzem als Sprecherin tätig und gibt unseren E-Learning-Projekten mit Ihrer Stimme eine wunderbare Seele. 

Ulrike Hübschmann  studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Rostock und Berlin. Es folgten Engagements u. a. an der Tribüne (Theater) und dem Ernst Deutsch Theater. Daneben steht sie für Filme (u. a. Liebe, Lügen und Geheimnisse und Preußisch Gangstar) und Serien (u. a. Polizeiruf 110, Tatort, SOKO Kitzbühel, SOKO Wismar) vor der Kamera. Seit Jahren ist Ulrike Hübschmann außerdem als Sprecherin für Funk, Fernsehen, Synchronisation und Hörbücher tätig. In der Hörspielreihe Foster von Oliver Döring ist Hübschmann ab Folge 6 (2016) als Mary Jackson zu hören.

Das Interview

Was hat Sie als Schülerin am meisten genervt?
Ich habe es immer gemocht zu lernen, auch schon als Schülerin. Allerdings war der Spaß schnell vorbei, wenn Lernen ergebnisorientiert war, man also in erster Linie auf Zensuren hin lernen musste. Weil ich immer ein gutes Kurzzeitgedächtnis hatte, waren die Vorbereitungen auf Test/Prüfungen kein großes Problem. Aber es war mechanisch und hatte mit Freude gar nichts zu tun.
Gerade in der Abiturzeit war es teilweise regelrecht quälend. Außerdem waren natürlich ungeduldige Lehrer nicht schön, die ihr Fachgebiet nicht vermitteln können oder mit Kindern/Jugendlichen überfordert waren und schnell überzogen reagiert haben. Oder Lehrer, die Kinder offensichtlich bevorzugt/benachteiligt haben.

Was war Ihr Lieblingsfach?
Ganz klar die Fächer Deutsch und Musik.

Welches Fach mochten Sie gar nicht?
Vor allem Physik, Mathematik und Astronomie waren überhaupt nicht mein Ding. Diese Fächer waren einfach zu abstrakt. Zeichnen konnte ich leider auch überhaupt nicht, das habe ich immer bedauert.

Was sind Ihre heutigen Lernherausforderungen?
Diese Frage kann ich so allgemein schwer beantworten. Bei Schulkindern halte ich die Ablenkungen durch Social Media für das größte Problem. Ansonsten ist es wahrscheinlich nach wie vor immer dann problematisch, wenn mechanisch lernt und kein Interesse am Stoff hat. Sondern mit guten Ergebnissen andere Menschen zufrieden stellen möchte bzw. muss. Das ist leider viel zu oft der Fall und es verdirbt die Freude am Lernen generell. So dass Lernen von vielen Schülern nur noch als Nerverei angesehen wird.

In welchem Umfeld lernen Sie am besten?
Ich liebe vollkommene Stille. Kein Radio, kein Fernsehen. Und alle Zeit, die ich brauche.

Was merken Sie sich besonders gut?
Texte, die eine sinnliche Komponente haben. Die etwas mit Emotionen/Lebenserfahrung zu tun haben.

Was fällt Ihnen als Erwachsener beim Lernen besonders schwer?
Da kann ich gar nichts anführen. Ich muss nichts mehr lernen, was mir nicht liegt. Und was mir liegt, lerne ich immer noch schnell.

Kaffee oder Schokolade: Was sind Ihre liebsten Lernhelfer? 
Ganz klar: Beides! 

Wenn Sie drei Lernwünsche frei hätten, was würden Sie in Zukunft gern lernen?
Sprachen und Kochen. Ein Wort in einer fremden Sprache auszusprechen ist wunderbar. Ich muss nicht mal die deutsche Bedeutung des Wortes kennen. Es ist wie ein Geheimnis. Und wenn man es ausspricht, geht es durch den ganzen Körper. Das liebe ich. Kochen ist ebenso sinnlich. Leider kann ich mich darin nicht so üben, wie ich es möchte. Dann werde ich schlicht zu dick.

Die Kernaussage

Dinge die Spaß und Freude bereiten lernen Menschen am liebsten. Die persönliche Beziehung zum Lerninhalt trägt ebenfalls zum Lernerfolg bei. Bei Pflichtschulungen oder Weiterbildungsmaßnahmen sollte dies berücksichtigt werden. Wir verfolgen bei der Kreation unserer E-Learning-Lösungen deshalb immer einen hohen emotionalen Ansatz, der die Lernenenden in die Themenfelder so einbezieht, das Lernfreude entsteht.

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