Der Begriff Employee Advocacy ist nicht einfach ein Modewort. Früher waren es die „Brand Ambassadors“ (Markenbotschafter), die für das gute Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit sorgten. Seit Facebook und Co. ist es nicht mehr unbedingt nötig, extra Angestellte dafür zu bezahlen. Heute sind es die eigenen Mitarbeiter, die als Speaker für das Unternehmen ein großes Netzwerk an potentiellen Kunden mitbringen. Doch damit die eigenen Mitarbeiter zu Sprechern für das Unternehmen werden, ist einiges zu tun. Erklärvideos sind hier extrem nützlich.

 

Was Employee Advocacy bedeutet

 

Mit Employee Advocacy ist die aktive Einbindung von Mitarbeitern in die Unternehmenskommunikation gemeint. Social Networks spielen dabei eine besondere Rolle. Jeder Online-User von sozialen Netzwerken bringt im Durchschnitt 200 Kontakte pro Kanal mit. Das sind bei einem Unternehmen mit 140 Mitarbeitern, von denen jeder mindestens zwei Kanäle nutzt, ganze 56.000 potentielle Botschaftsempfänger! Und die besitzen selbst wieder je 200 Kontakte, denen sie Produkte empfehlen, witzige Bilder vom letzten Teamevent oder Spendenbeiträge des Unternehmens teilen können. Empfehlungsmarketing ist nach wie vor die vertrauenswürdigste Werbeform in unserer Gesellschaft. Und wer könnte mehr Vertrauen kommunizieren als die eigenen Mitarbeiter?

Umso schlimmer ist es, wenn die eigenen Leute negativ über die Firma sprechen. Interaktionen im Social Net sind fünfmal höher, wenn ein Freund sie teilt. 92% aller Facebook-User vertrauen ihren Freunden, deren Meinungen und Empfehlungen. Und ihre Updates werden eher gezeigt als Werbung oder abonnierte Unternehmenskanäle. (Quelle: www.neskop.de/blog/employee-advocacy). Wie negativ die Folgen von „bad news“ aus dem eigenen Unternehmenspool sind, kann sich jeder ausrechnen.

Wichtig ist es daher die eigenen Mitarbeiter im Boot zu haben. Nicht nur, um positive Botschaften im Netz zu verbreiten. Sondern auch, um die allgemeine Zufriedenheit im Unternehmen zu verbessern. Employee Advocacy hat deswegen auch nicht nur etwas mit Kommunikation oder Markenstrategie zu tun. Es ist Ausdruck für eine Firmenphilosophie die weiß, dass ihre Mitarbeiter nicht nur Arbeitskräfte sind – sondern auch Kunden und Influencer.

 

Wie Erklärvideos bei der Mitarbeiterkommunikation helfen

 

Wie helfen Erklärvideos konkret hierbei? Jedes Unternehmen kennt es: wiederholende Sicherheitsbelehrungen, Arbeitsschutz-Schulungen und sonstige Trainings. Da sind nicht nur Mitarbeiter schnell genervt, sondern auch Organisatoren und Trainer. Mit einem kurzweiligen Erklärvideo reduziert sich viel Aufwand und Frust. Die Kurzclips bündeln das Wesentliche auf maximal drei Minuten. Mit mehreren Sequenzen lassen sich so auch verschiedene Themenbereiche einzeln erklären, so wie der optimale Abstand vom Bildschirm oder der sichere Gebrauch von Tritthilfen im Büro.

Mithilfe von Storytelling ist für Mitarbeiter auch der persönliche Mehrwert leichter erkennbar, den ein Befolgen der gewünschten Richtlinien mit sich bringt. Geschichten bieten außerdem noch einen Vorteil: Eine Identifikationsfigur. Ein Coach, der für eine Stunde vor der notgezwungenen Belegschaft monologisiert, kann das nur schwer leisten. Ein handlungsbasiertes Erklärvideo dagegen vereint gezielte Mitarbeiteransprache und kurzweiligen Informationsfluss. Das wirkt sich nachweislich um ein vielfaches effektiver im Wissenstransfer aus.

Große Unternehmen kennen noch ein anderes Phänomen: Abteilung A weiß nicht, was Abteilung B macht. Die Wertschätzung für die gegenseitige Arbeit bleibt so auf der Strecke und das Verständnis für unternehmensübergreifende Entscheidungen schwindet. Auch hier braucht es Kommunikationsmedien, die Verständnis schaffen und aufklären, am besten ganz kurz und knackig. Das verbessert das Betriebsklima nachweislich – Erklärvideos (oder auch interaktive Erklärbilder) sind hierfür ebenfalls bestens geeignet.

Software-Tutorials, Ethikrichtlinien, Kommunikations-Handbücher, Einführung von neuen Produkten, die Fusionierung mit dem ausländischen Marktpartner…. Alles innerbetriebliche Events, über die engagierte Mitarbeiter informiert werden wollen. Sonst kommt schnell ein Gefühl des Ausgeschlossen seins auf.  Mit Erklärvideos schlagen Sie unkompliziert die Brücke zum Employee Advocacy: Denn sie sind kurzweilig, unterhaltsam und emotional. Und helfen so unbewusst, die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen zu verbessern.

>> Lesen Sie auch den Artikel: Emotionale Ansprache mit Erklärvideos

Filme schauen während der Arbeit – wenn das nicht motivierend ist. Und Clips werden auch gern mobile geteilt.

Vorteile von Erklärvideos für Ihre Unternehmenskommunikation:

 

Erklärvideos sind emotional und gleichzeitig abstrakt, so wie Märchen es sind. Und das lieben wir. In Märchen wie in Erklärvideos begegnen uns Stereotypen mit individualisierten Zügen. Für die Videos von easyclipr ist dieser Ansatz ganz elementar. Denn so schaffen die Erklärfilme Vertrauen. Nicht nur durch das Vermitteln von Informationen oder weil man die Story aus Sicht des Mitarbeiters erzählen kann. Sondern weil auch im umgekehrten Fall keine reale Person als Mittler vor den Mitarbeitern steht und persönliche Wertungen einbringt.

Erklärvideos nehmen die Scheu vor Neuem, denn der richtige didaktische Ansatz spricht die Mitarbeiter von Anfang an persönlich an und lässt sie am Ende des Films den eigenen Mehrwert erkennen. Das ermöglicht der dramaturgische Aufbau von Erklärvideos (lesen Sie dazu auch unseren Beitrag Tutorial: Storytelling selbst einsetzen).

Außerdem können sie die Identifikation mit dem Unternehmen erhöhen. Es ist eine andere Sache, ob ein Unternehmen sachliche Fakten mit einer witzigen Story vermittelt –  oder ob der Quartalsbericht in der Mitarbeiterinformation selbst nachgelesen werden muss. Und selbst der Stil des Videos kann dafür sorgen, dass eine interne Imagemarke entsteht, die dann ausdrückt: So sieht sich die Unternehmensführung, so sollten sich auch die Mitarbeiter fühlen. Achtung: Ehrlich muss diese Selbstdarstellung sein!

 

Wie Erklärvideos in sozialen Netzwerken helfen

 

Ok, die Erklärvideos im Unternehmen kommen an. Aber wie helfen sie Ihnen jetzt auch auf sozialen Plattformen? Ganz einfach: In dem ihre begeisterten Mitarbeiter sie teilen – und teilen dürfen! Video ist das Medium Nr. 1 im Internet und besonders den sozialen Netzwerken. Kurze Videos, die lustig und unterhaltsam sind, noch mehr. Katzenvideos werden nicht zu jedem Unternehmen passen – aber ein cooler Animationsfilm kann viel eher beeindrucken. Er bleibt auch im Kopf und sorgt für ein gutes Gefühl. Erklärvideos sind vielleicht keine Kassenschlager, die fünfmal hintereinander angesehen werden. Aber man redet gern über sie und empfiehlt sie Freunden. Denken Sie an die 56.000 Kontakte…. Und das mal 200. So eine hohe Reichweite mit dem Mehrwert des Empfehlungsmarketings erhalten Sie über kein anderes Medium (außer vielleicht die Fernsehwerbung mit George Clooney…).

Außerdem können Sie Erklärvideos auch ganz anders auf sozialen Kanälen nutzen, z. B. für das Recruiting. Erklären Sie kurz und knackig die Anforderungen des Arbeitsplatzes, wie das Bewerbungsverfahren abläuft, welche Vorteile neue Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen erwartet und wofür Sie sich neben dem reinen Business einsetzen. Das interessiert potentielle Bewerber und wenn sie die Informationen erhalten, ohne trockene Unternehmensleitfäden durchlesen zu müssen – perfekt!

Die Kernaussage

Sie können also mit Erklärvideos:

* Ihr Unternehmens-Image verbessern – nach innen wie nach außen

* Ihre Mitarbeiter leicht an der Unternehmenskommunikation nach außen beteiligen.

* Mitarbeitern Wertschätzung entgegen bringen

* die hohe Reichweite von sozialen Netzwerken nutzen

* zur internen und externen Kommunikation über Sie anregen

* neue Mitarbeiter gewinnen

Erklärvideos sind nicht nur ein Medium, um Ihre Mitarbeiter zu informieren oder zu schulen. Erklärvideos sind auch ein Medium FÜR Ihre Mitarbeiter: zum unterhalten, teilen, begeistern. Und es macht riesig Spaß, sie zu konzipieren, umzusetzen und anzusehen. Probieren Sie es aus – am besten mit easyclipr als kompetentem Partner.

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