Sie möchten wissen, wie Sie die Lernerfolge Ihrer Mitarbeiter durch Motivation deutlich steigern können?

Unser E-Learning-Experte und Lernpsychologe Arnd Wenzel verrät Ihnen drei Tipps. 

Hallo aus der Welt des E-Learnings!

In diesem Beitrag geht es um Lernmotivation. Denn Lernmotivation ist die Grundlage für nachhaltige Wissensvermittlung. Sie haben in Ihrer Schul- oder Studienzeit bestimmt auch folgende Erfahrung gemacht: Lernstoff der Ihnen persönlich Freude bereitet hat, haben Sie besser und nachhaltiger gelernt als Themen, die für Sie langweilig und ohne direkten Nutzen waren. Die gute Nachricht ist: Im Prinzip können alle Themen so vermittelt werden, dass die Lernenden Spaß daran haben, Lernfreude entwickeln und mit einer hohen Lernmotivation das Wissen nachhaltig behalten. Themen wie Change Management, Compliance oder Arbeitsschutz stehen nicht unbedingt ganz oben auf der Schulungsbeliebtheitsliste von Mitarbeitern, sind aber für Unternehmen, neben Marketing, Vertrieb und Personalwesen, äußerst wichtige Bereiche.

Hier bieten digitale Lernmedien sinnvolle Lösungen für eine Wissensvermittlung auf emotionaler Ebene, die die Lernmotivation steigern und nachhaltige Lernerfahrungen bieten. Wie erreichen Sie einen hohen Grad an Lernmotivation? Mit Storytelling, Interaktion und Kreativität. Das sind meine Tipps:

Tipp1: Erzählen Sie eine Geschichte

Mit unseren Lernmedien wollen wir Wissen bestmöglich, nachhaltig und unterhaltsam vermitteln. Dafür nutzen wir neben Erkenntnissen der Neurowissenschaft fundierte didaktische Methoden. Für die richtige Ansprache und Dramaturgie ist es wichtig, die Zielgruppe genau zu kennen. Für wen werden die Lernmedien gestaltet? Der erste Schritt bei der Gestaltung von Lernmedien oder der Einführung von E-Learning-Tools sollte immer die genaue Analyse der Zielgruppe sein. Nur wenn Sie diese genau kennen, können Inhalte entwickelt werden, die für einen hohen Grad an Aufmerksamkeit sorgen. Unsere Lösungen sind Visuelle Lernpfade, Erklärbilder und Erklärvideos. Diese Lernmedien erzählen mit Hilfe des von uns entwickelten Storytellings eine Geschichte. Trockene Fakten werden in lebendige Geschichten verpackt, die im Gedächtnis bleiben und für Interesse sorgen. Die Geschichte spiegelt die Lebens- und Arbeitswelt der Lernenden wider. Ein schönes Beispiel für erfolgreiches Storytelling können Sie in unserem Fallbeispiel für die britische Hotelmarke Premier Inn nachlesen.

Tipp 2: Sorgen Sie mit Interaktion für Aufmerksamkeit

Aktive Beteiligung schafft eine hohe Aufmerksamkeit. Kaum etwas ist didaktisch so wirksam, wie interaktive Inhalte. Um die Interaktion und Identifikation mit den Lerninhalten zu steigern, bauen wir „Frage-Antwort-Rückmeldung“ Sequenzen in unsere Lernmedien ein, die zum Mitdenken anregen. Diese Aktivierung von Lernenden wirkt positiv, da Sie Lernerfolge direkt erfahren oder Unklarheiten beseitigen können. Wir bauen zur Förderung von Interaktion kleinere Mikrolernmodule in unsere Erklärmedien ein, die selbstständig von den Lernenden bearbeitet werden können. Diese Mikrolernmodule können Web-Based-Tranings oder interaktive Erklärvideos sein, die beispielsweise mit einem Quiz die Lernenden direkt ins Lerngeschehen einbeziehen. Auf diese Weise werden Lernerfolge unmittelbar sichtbar oder Unklarheiten können sofort im Lernmedium beseitigt werden. Das motiviert die Lernenden zusätzlich zum Weitermachen.

Tipp 3: Fördern Sie Lernbegeisterung durch Kreative Lösungen

Kreativität ist ein großes Wort, aber bei digitalen Lernmedien der Schlüssel zum Erfolg. Wir glauben daran, dass man auch die scheinbar langweiligsten Themen in spannende Geschichten packen kann. Unsere Lernmedien sind deshalb immer individuelle Kundenlösungen, weil jedes Unternehmen seine eigenen Zielgruppen und Lernherausforderungen hat. Standard-Content ist bis zu einem gewissen Grad möglich, aber nicht immer sinnvoll. Unsere Kommunikationsdesigner leisten deshalb den wichtigsten Beitrag bei der Gestaltung individueller Lernwelten. Was bedeutet das? Unsere Lernmedien sind interaktiv. Wir nutzen bei der Gestaltung die gesamten audiovisuellen Möglichkeiten des Computers. Natürlich nur da, wo es sinnvoll ist. Denn zu viele audiovisuelle Effekte können den Lerner überfordern oder ablenken.

Die gängigsten Effekte sind: Animationen, Hervorhebungen oder Signale. Diese Elemente bauen wir beispielsweise in Visuelle Lernpfade und Interaktive Erklärbilder ein. Die Effekte binden die Lerner ins Geschehen ein und geben eine Orientierung. Ein schönes Beispiel dafür, dass Kreativität auch die scheinbar langweiligsten Schulungsthemen zum besonderen Lernerlebnis werden lassen kann, ist unserem Fallbeispiel für Feralpi Stahl Riesa. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall zeichnete unser Projekt für digitale Arbeitsschutzschulungen für Feralpi mit ihrem renommierten Sicherheitspreis „Schlauer Fuchs“ aus. Damit wurde Feralpi als Digitalisierungsvorreiter in seiner Branche gewürdigt, der es geschafft hat, das Thema Arbeitsschutz ansprechend emotional und spannend aufzubereiten.

Jetzt wissen Sie ein bisschen mehr über Lernmotivation und wie Sie diese für eine moderne, nachhaltige und digitale Wissensvermittlung einsetzen können. Wir begleiten Sie gern auf dem Weg in neue digitale Lernwelten und stehen für weitere Fragen und persönliche Gespräche gerne zur Verfügung. Mein Team und ich freuen uns auf Sie!

Vereinbaren Sie hier gleich einen Beratungstermin mit uns.

Ich wünsche Ihnen maximale Lernfreude!

Ihr Arnd Wenzel

Die Kernaussage

Wer seine Mitarbeiter zum nachhaltigen Lernen motivieren möchte, sollte bei der Planung von digitalen Lerninhalten strategisch vorgehen, seine Zielgruppe genau kennen und die Lerner in deren Lebens- und Arbeitswelten abholen. 

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